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Kunstgeschichte zwischen 0 und 1: Digitalität und die Perspektiven des Fachs
Welcher Bereich eignet sich vielseitiger zur Anwendung digitaler Techniken als die Kunstgeschichte? Wie werden das Fach und die Kunsthistoriker/-innen als seine Agent/-innen sich wandeln, um diese technischen Veränderungen zu begleiten - und zu gestalten? Was lässt sich aus dem bereits vollzogenen Wandel lernen? Vor dreißig Jahren entstanden die ersten kunsthistorischen Bilddatenbanken. Vor zwanzig Jahren hielten dann Beamer-Projektionen und das digitalisierte Bild Einzug in die Lehre. In größeren Forschungsprojekten wurde die 3D-Modellierung von Artefakten vorgenommen. Die 2010er Jahre waren von der Weiterentwicklung dieser Forschung sowie von jener digitalen Kunstvermittlung geprägt, die in der Vermittlungspraxis der Museen seither fest etabliert wurde: Heute sind digitale Kunstmessen und „gallery walks“ alltägliche Praxis. „Visual imaging und machine learning“ finden zunehmend in Forschungsbereichen des Fachs Kunstgeschichte Anwendung – und wir stehen erst am Anfang. Der Vortrag zeichnet die digitale Entwicklung der Kunstgeschichte nach und befasst sich mit den Herausforderungen einer "digital literacy" für die universitäre Ausbildung, möglichen veränderten Anforderungen an die Berufsfelder der Kunstgeschichte und reflektiert mit Blick auf die neuen Formen von KI-gestützter Kunst mögliche Grenzen des Faches.

Fünftes Event in unserer Vortragsreihe zum Jubiläum 100 Jahre Deutscher Kunstverlag: Gemeinsam für die Kunst. Zur Rolle der Kunstbuchverlage in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.



Dauer: 60 Minuten
Das Event wird aufgezeichnet und auf den YouTube-Kanal des Deutschen Kunstverlags gestellt. Sollten Sie nicht teilnehmen können, melden Sie sich trotzdem an, um den Link zur Aufnahme zu erhalten.
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