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Atomwaffenverbotsvertrag - Warum ist Deutschland noch nicht dabei?
Warum gibt es noch immer Atombomben auf deutschem Boden, obwohl sich in Umfragen bis zu 92% der Deutschen klar gegen diese tödlichen Waffen bei uns aussprechen?
Seit einigen Wochen sind sie jetzt auch offiziell Verboten - wird das die deutsche Einstellung ändern?

Für viele internationale Beobachter*Innen steht fest:
Das Risiko eines Atomwaffeneinsatzes ist derzeit so hoch wie nie seit Ende des Ost-West-Konflikts. Die Folgen für die Gesundheit wären massiv, noch immer leiden Menschen in Japan unter den Folgen der Bombe über Hiroshima und Nagasaki. Zudem lassen sich die Kosten für Instandhaltung und Modernisierung des Atomwaffenarsenals nicht in Milliarden, sondern in Billionen beziffern. Geld, das zur Bekämpfung von sozialer Ungleichheit und der Klimakrise dringend gebraucht wird.

Dabei sind Atomwaffen offiziell verboten, ein UN-Vertrag zum Atomwaffenverbot ist politische Realität geworden. Die Bundesregierung weigert sich jedoch bisher, dem Abkommen beizutreten.

Was es mit dem Atomwaffenverbotsvertrag auf sich hat und ob ein deutscher Beitritt zu eben diesem UN-Vertrag Realität werden kann diskutiere ich mit:

Jamila Schäfer,
Stellv. Bundesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen, europäische und internationale Koordinatorin

und
Leo Hoffmann-Axthelm
EU- und NATO-Repräsentant von ICAN International – der Organisation die 2017 den Friedensnobelpreis für ihren Kampf gegen Atomwaffen bekommen hat.

und
Johannes Wagner, Kinderarzt in Weiterbildung und
Bundestagsdirektkandidat Coburg sowie Votenträger der Grünen Oberfranken

Es wird spannend, kommt dazu!
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