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Die Zukunft der Weltordnung: Ist nach dem Krieg vor dem Krieg?
Der Ukraine-Krieg ist inzwischen ganz offenkundig auch ein Stellvertreterkrieg zwischen Russland und der NATO. Dabei geht es nicht nur um die Ukraine, sondern um eine geopolitische Auseinandersetzung über die Zukunft der Weltordnung. Seit längerem ist ein Wandel hin zur „Entwestlichung“ der Welt und einem multipolaren System in Gang. Jüngster Ausdruck dafür ist das Scheitern des Versuchs, Russland zu isolieren, wie u.a. der Gipfel der Shanghai Organisation für Zusammenarbeit in Samarkand und das russische Militärmanöver Wostok mit der Teilnahme Indiens und Chinas zeigen, oder auch der kommende G20-Gipfel in Indonesien.

Allerdings hat der Westen auf den russischen Einmarsch mit dem beispiellosen Einsatz der Sanktionswaffe, mit einem umfassenden Wirtschaftskrieg reagiert. Das musste in einer globalisierten Weltwirtschaft zu desaströsen Effekten führen. Den Krieg in der Ukraine aber beenden sie nicht. Energiekrise und Inflation schlagen jetzt nicht nur mit Wucht auf die EU zurück, sondern treffen die ganze Weltwirtschaft - besonders hart den globalen Süden.

Aber selbst wenn die Waffen in der Ukraine schweigen sollten, es bahnt sich eine neue Eskalation durch die Ausweitung der Konfrontation mit China an.

Dabei erfordern die existentiellen Menschheitsprobleme, wie die Verhinderung eines Atomkriegs und der Stopp der Klimakatastrophe internationale Kooperation wie nie zuvor in der Geschichte.

Darüber diskutieren auf unserem virtuellen Podium:

Birgit Mahnkopf, Prof. (em.) d. Soziologie, Hochschule f. Wirtschaft & Recht Berlin
Ingar Solty, Politologe, Referent für Friedens- & Sicherheitspolitik am Institut für
Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung,

Moderation: Wiebke Diehl, Politikwissenschaftlerin, freie Journalistin und Autorin

Es laden ein: Reiner Braun, Hugo Braun, Claudia Haydt, Ralf Krämer, Willi van Ooyen, Christof Ostheimer, Peter Wahl
www.nie-wieder-krieg.org
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