Meeting Register Page

Meeting banner
Pop-up Radwege in New York, Paris, Berlin und ... BEI DIR?
Die Corona-Krise hat unser Mobilitätsverhalten massiv verändert: Wir sind weniger mobil, und wenn wir uns von A nach B bewegen, steigen viele von uns von öffentlichen Verkehrsmitteln aufs Rad um, um ihren Beitrag zu weniger Ansteckungen zu leisten.

Die Corona-Krise hat sich in vielen Städten weltweit zum Boost für die Verkehrswende entwickelt, von Bogotá und New York über Paris, London, Mailand und Brüssel. (https://www.riffreporter.de/klimasocial/becker-verkehrswende-push-corona/) Ein beliebtes Instrument: Die Umwandlung von Fahrspuren in sogenannte "Pop-up bikelanes", provisorische Radwege.

Deutschland hinkt hier hinterher - bis auf die Stadt Berlin. Hier wurden in den vergangenen Wochen bereits mehrere Kilometer Pop-up-Radwege eingerichtet und als „pandemieresiliente Infrastruktur" getauft - denn das Fahrradfahren entlastet den öffentlichen Nahverkehr und ermöglicht Menschen in Zeiten geschlossener Sportstätten körperliche Betätigung.

Sichere Radinfraktstruktur macht Fahrradfahren attraktiv gerade für die, die bisher nicht oder wenig Fahrrad fuhren. Pop-up-Radwege ermöglichen zudem größere Abstände zwischen den Radelnden und schaffen auch für Zufußgehende mehr Platz. Aktuell wird überdeutlich, wie wenig öffentlicher Raum für Fuß- und Radverkehr zur Verfügung steht, für Spiel-, Freischank- und Grünflächen - und wie viel Platz dem Autoverkehr vorbehalten ist: Uns allen haben sich die eindrucksvollen Bilder leerer, überdimensionierter Fahrbahnen ins Gedächtnis eingeprägt.

Wie können wir Pop-Up-Radwege nun auch außerhalb von Berlin umsetzen?

Dazu habe ich PETER BROYTMAN, Koordinierungsstelle Radverkehr, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin" gewinnen können. Er ist für die Corona-Bikelanes in Berlin zuständig.

Zudem berichtet uns GUDRUN LUX, Stadträtin & Sprecherin des Radentscheid in München, über die Pläne für die ersten 5 Pop-up-Radwege dort.
Loading
* Required information