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Straßenverkehr im EU-Emissionshandel: Fluch oder Segen? - Shared screen with speaker view
Jan Stede
01:03:44
Ich hatte eine Frage gestellt (an "Alle Diskussionsteilnehmer") - es scheint die Moderatorin kann diesen nicht sehen?
Stef Cornelis
01:06:24
Danke Jan, wir werde die Frage behandeln
Kemnitzer, Tim
01:06:47
Guten Tag, besteht die Möglichkeit, die Präsentationen im Anschluss an die Sitzung zu erhalten? (Via Download, Veröffentlichung Homepage oder via E-Mail)
Dorothee Saar DUH
01:09:42
Eine Frage an Herrn Runge-Metzger: auf einer Folie war das Stichwort Fluorinierte Gase - in welchem Kontext steht das hier? Stärkung der F-Gas Verordnung?
Dorothee Saar DUH
01:12:41
Braucht man zur Anhebung des CO2 Preises für Kraftstoffe einen Emissionshandel?
markus.becker@bmu.bund.de
01:16:56
Welchen CO2-Preis braucht es, damit dadurch tatsächlich klimafreundliche Kraftstoffe (zB efuels) angereizt werden? Ist nicht auch hier die RED das viel stärkere Instrument? Die Wirkung eines CO2-Preises klingt immer sehr schön, aber tatsächlich scheinen sektorale Instrumente wie RED und CO2 viel stärker und wirksamer zu sein.
Matthias Runkel, FÖS
01:21:07
Inwiefern wird bei den Ideen zur CO2-Bepreisung über den ETS schon die Lkw-Maut/Eurovignette mitgedacht? Die soll ab 2023 eine CO2-basierte Komponente erhalten und wäre dann eine zusätzliche/komplementäre Form der CO2-Bepreisung.
Johanna Büchler
02:05:39
Anmerkung zu Herrn Diemers Kritik an der mangelnden Wirksamkeit der CO2-Regulierung: Ein wichtiger Grund, warum die CO2-Regulierung bisher nicht die erwünschte Emissionssenkung bewirkt hat, ist die über Jahre immer weiter gestiegene Diskrepanz zwischen Herstellerangaben zu Spritverbrauch und realen Verbräuchen auf der Straße. Die Abweichung betrug letztens 39%. Zwei Drittel der CO2 Reduktionen zwischen 2001 und 2017 bei Neufahrzeugen haben nur auf dem Papier stattgefunden. Davon, dass die Industrie die bisherigen Vorgaben erfolgreich umgesetzt und erreicht hat, kann also nicht die Rede sein.
Stef Cornelis
02:07:05
@VDA warum plädieren Sie nicht für ein separates ETS?
Stefan Schmidt
02:20:32
@Frau Badum: Wofür plädieren die Zulieferer in Ihrem Wahlkreis? Umstellung des Individualverkehrs komplett auf Elektromobilität, oder einen kombinierter Ansatz, der sich auch auf die Verwendung der vorhandenen und ausgereiften Verbrennertechnologie mit e-Fuels erstreckt?
Michael Müller-Görnert (VCD)
02:22:52
Im Lkw-Bereich ist die Oberleitung eine Option
Michael Müller-Görnert (VCD)
02:23:31
Diese wird auch bereits europaweit diskutiert, nicht nur in Deutschland
Dietmar Oeliger
02:25:37
Noch mal an alle: Bis wann könnte der Verkehr überhaupt in den ETS überführt werden bzw. ein eigenes ETS System für Verkehr fertig aufgebaut werden? Geht das überhaupt vor 2030?
Sascha Wagner (CE)
02:32:15
@Frau Badum: als Zulieferer mit Hauptsitz in Baden-Württemberg plädieren wir für eine Transformation, keinen Bruch. Für wirksamen Klimaschutz brauchen wir alle verfügbaren Technologien, keine Einschränkung hin zu einer einzigen Technologie. Notwendig sind dafür Geschäftsmodelle von heute, die die Transformation zur De-Fossilisierung für morgen finanzieren. Wie wollen Sie einen breiten Mix ermöglichen?
Dietmar Oeliger
02:33:22
National wäre ein Bonus-Malus-System sicher als Ergänzung wichtig, so wie es Frankreich wirksam eingeführt hat. Ein Auto mit hohem CO2-Ausstoß muss am Point-of-sale höher besteuert werden.
Linus Platzer
02:38:46
Wichtiger Kommentar @Lisa Badum. Transformation muss jetzt vorwärts getragen werden. Insgesamt lässt sich immer wieder konstatieren, dass Vertreter traditioneller Branchen mit Verbrennungsmotoraffinität die exponentielle Dynamik (Kostensenkung / Leistungssteigerung) im Bereich Elektrofahrzeuge nicht verstehen. Die Dynamik weist mehr Parallelen mit Moore’s Law aus dem ICT Bereich auf, als mit den eher linearen Verbesserungsraten in Maschinenbau / Mechanik (ähnlich wie erneuerbare Energien). VWL+Innovation+Nachhaltigkeit schlägt BWL
Michael Müller-Görnert (VCD)
02:40:54
Autos müssen weniger Energie verbrauchen. Daher ist neben einem CO2-Grenzwert auch ein Effizienzgrenzwert (in kWh) nötig
Sascha Wagner (CE)
02:41:21
@Frau Badum: ergänzend zu Ihren Ausführungen möchte ich anmerken, dass eine große Zahl von deutschen Zulieferern auch die Firma Tesla als Kunden haben.
Philipp Offergeld/Stiftung Mercator
03:04:08
Herzlichen Dank an alle Panelist*innen und Gäste für Ihre Beiträge und die spannende und lebhafte Diskussion auf allen Kanälen, und an Frau Weidenfeld für die hervorragende Moderation. Freue mich darauf, die Gespräche fortzusetzen.