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Der Islam auf der „Maritimen Seidenstraße“
Vortrag von Dr. Alexander Jost
im Rahmen der Online-Vortragsreihe "China und die Geschichte der maritimen Seidenstraße"

Schon in seinen ersten Jahrzehnten verbreitete sich der Islam entlang bestehender Handelsrouten längs der Küsten des Indischen Ozeans und darüber hinaus. Zunächst ließen sich muslimische Händler vor allem in südchinesischen Küstenstädten nieder, später entstanden muslimische Gemeinschaften auch vielerorts im Hinterland. Die sogenannten Seidenstraßen über Land und Wasser hielten sie in Verbindung mit den Kernländern des Islam – oder trennten sie von ihnen, denn die Funktionalität dieser komplexen Transportwege war im steten Wandel begriffen. In diesem Vortrag soll dargestellt werden, wie der politisch und wirtschaftlich bedingte Wandel den chinesischen Islam durch die Geschichte hindurch prägte und bis in die Gegenwart beeinflusst.

Alexander Jost ist Globalhistoriker an der Universität Salzburg. Er studierte Islamwissenschaft, Rhetorik und Sinologie in Tübingen und Istanbul. Nach seiner Promotion, in welcher er sich mit Fragen der Wissenschafts- und Technikgeschichte im mittelalterlichen China auseinandersetzte, leitete Jost für fünf Jahre das European Centre for Chinese Studies (ECCS) an der Peking-Universität. Seine gegenwärtigen Forschungsschwerpunkte sind der Austausch von Wissen und Waren zwischen China und der Islamischen Welt und zwischen China und Europa vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen und des Konfuzius-Instituts Bonn

Informationen zu den weiteren Vorträgen der Reihe "China und die Geschichte der maritimen Seidenstraße" finden Sie unter:
https://www.konfuzius-institut.de/veranstaltungsprogramm/veranstaltungsvorschau/event/2120-1.html
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