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Katrin Grosser, Harald Fritz Potempa: Die Mauer in Potsdam. Militärhistorische und sozialwissenschaftliche Blicke auf den »antifaschistischen Schutzwall«
Blicke konnte man/frau nur von (politisch) westlicher Seite auf sie werfen. Von dort wurde sie auch mit Farbe besprüht und galt als real existierendes Symbol für ein System, das seine eigene Bevölkerung unterdrückt und einsperrt. Von (politisch) östlicher Seite hingegen war sie nur für wenige aus der Nähe sichtbar. Viele Sperrbereiche verhinderten dies. Hier galt sie offiziell als ein „Schutzwall“ gegen äußere „faschistische“ Bedrohung.
Die Rede ist von der Mauer, für deren Bewachung immerhin Personal in der Stärke einer ganzen Division der NVA eingesetzt war. Zum Vergleich: Die Landstreitkräfte der NVA verfügten nur über sechs Divisionen. Wie sah die Lage in Potsdam aus? Die Stadt grenzte direkt an das aus drei Sektoren bestehende „West-Berlin“. In Potsdam und Umgebung waren sowohl die NVA als auch die Grenztruppen und nicht zuletzt die Rote Armee sowie der KGB stationiert. Wie stellte sich die Situation aus militärhistorischer, aber auch aus sozialwissenschaftlicher Sicht dar? Wo verlief die Mauer? Wie gingen die Potsdamerinnen und Potsdamer damit um? Wie lebten sie? Wie war es um die Kontakte zwischen den „bewaffneten Organen“ und der Zivilgesellschaft bestellt?
Diesen und anderen Fragen widmet sich diese Veranstaltung im Rahmen der Potsdamer Gespräche 2021: Mauern und Brücken.

Moderation: Martin Schaad, Potsdam

Eine Kooperation mit dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr im Rahmen der Potsdamer Gespräche
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