webinar register page

Webseminar: Geschlechtergerechtigkeit in weltweiten Lieferketten
Frauen und Mädchen sind in globalen Lieferketten besonders stark von negativen Auswirkungen des Wirtschaftens betroffen. Wesentlich öfter als Männer arbeiten sie in niedrig entlohnten und unsicheren Beschäftigungsverhältnissen, leisten unbezahlte Haus- und Sorgearbeit, sind ungesunden Arbeitsbedingungen und Diskriminierung ausgesetzt und erfahren sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz.
Am Beispiel der Situation der Beschäftigten im Bananenanbau Kolumbiens erläutert Adela Torres, Frauenrechtlerin und Gewerkschafterin im Agrarsektor, spezifische Benachteiligungen von Frauen sowie deren Zusammenhang mit ungerechten Handelsbeziehungen. Sie berichtet auch vom Kampf der Arbeiterinnen für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen.
Karolin Seitz vom Global Policy Forum, Mitautorin des Positionspapiers „Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten“, beleuchtet, wie ein Lieferkettengesetz geschlechtsspezifische Aspekte in den Anforderungen an menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfalt berücksichtigen sollte. Außerdem erklärt sie, welche zusätzlichen politischen Maßnahmen die Rechte von Frauen in der globalen Wirtschaft stärken würden.

Mit:
• Adela Torres, Frauenrechtlerin und Generalsekretärin von SINTRAINAGRO (Gewerkschaft der Beschäftigten im Agrarsektor Kolumbiens)
• Karolin Seitz, Leiterin des Programmbereichs Wirtschaft und Menschenrechte des Global Policy Forums

Moderation: Gertrud Falk (FIAN), Übersetzung/Co-Moderation: Pedro Morazan u. Irene Knoke (SÜDWIND)

*Der Vortragsteil von Adela Torres erfolgt in spanischer Sprache mit deutscher Übersetzung. Rückfragen an sie können auf Deutsch gestellt werden.*

Das Webseminar findet im Rahmen der von SÜDWIND, Inkota, Germanwatch und FIAN organisierten Webseminar-Reihe zu Initiative Lieferkettengesetz statt.

Gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW
Webinar logo
* Required information
Loading