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Was wird aus den alten Dörfern? Denkmalschutz in Zhejiang
Seit Beginn der Reformära vor nunmehr über 40 Jahren strömen immer mehr junge Leute vom Land in die Städte. Zurück bleiben Dörfer, in denen fast nur noch die Alten leben. Ebensolche Dörfer aber besitzen oft großen historischen Wert, vor allem dort, wo schon vor Jahrhunderten einiger Wohlstand herrschte, man sich bessere Häuser leisten und manchem Sohn den Aufstieg bis zum kaiserlichen Beamten finanzieren konnte. Davon profitierte dann wieder die Heimat, in der prunkvolle Ahnentempel oder Privatresidenzen entstanden. Allein die Provinz Zhejiang hat heute 971 solcher Dörfer als besonders wertvoll und schutzwürdig anerkannt.
Aber was wird aus ihnen im Zeitalter der Landflucht? Was können Denkmalschützer tun, wenn historische Privathäuser leer stehen und verfallen? Welchen Stellenwert räumt die Politik dem Denkmalschutz ein, wenn doch ganz China auf Modernisierung gepolt zu sein scheint?
Dr. Hans-Wilm Schütte konnte mehrere historische Ortschaften persönlich kennenlernen und mit Denkmalschützern über ihre Probleme und verschiedene Lösungen sprechen. Er stellt einige sehr unterschiedliche Beispiele in Wort und Bild vor.
Dr. Schütte ist Sinologe und einer der meistgelesenen deutsche Chinapublizisten. Er lehrte an den Universitäten von Hamburg und Marburg.
In Kooperation mit Altstadtfreunde Nürnberg e.V.
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