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„Deutschlands Außenpolitik – wie weiter mit Polen und Russland?“
In der Ostpolitik von Brandt und Bahr hieß es, „Gräben zu überwinden, nicht zu vertiefen“.

Wo stehen wir heute im Verhältnis zwischen Deutschland und Russland, ganz besonders im Bezug auf unsere Nachbarn im Osten? Ist der Frieden in Europa in Gefahr? Liegt die europäische, die Weltordnung also in Scherben und ist die Gefahr neuer Kriege mit unkontrollierbaren Folgen auch angesichts der Corona-Krise real?

Das deutsch-russische Verhältnis gleicht einem Scherbenhaufen: Die Hoffnung auf Entspannung – mit dem Fall des Eisernen Vorhangs zum Greifen nah – hat sich 30 Jahre später zerschlagen. Russland ist wieder zum Feindbild geworden.
Brauchen wir einen Perspektivwechsel in Bezug auf Russland, wie es Matthias Platzeck und Gerhard Schröder fordern? Also kann es in Europa keine friedliche Zukunft gegen oder ohne Russland geben?

Was bedeutet heute das Ziel von Bahr und Brandt in Bezug auf das berühmte Wort „Wandel durch Annäherung“?

Die letzten zwei Jahrzehnte waren geprägt von sozialdemokratischer Außenpolitik.

Es gibt also eine tiefe Entfremdung zwischen Russland und dem Westen.

Brauchen wir nicht eine Erinnerung an das, was einmal möglich war und was an Vertrauen aufgebaut wurde?

Gerade angesichts der Coronakrise besteht die besondere Herausforderung, das große Friedensprojekt Europa nicht zu riskieren und Europa gerade jetzt stattfinden zu lassen.

Wie muss heute angesichts der unterschiedlichen historischen Wahrnehmungen und Empfindlichkeiten eine deutsche und europäische Außenpolitik aussehen?
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