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Muslimische Identität(en) intersektional
Unser diesjährigerer Fachvortrag öffnet den Blick für Mehrfachdiskriminierungen im Kontext des antimuslimischen Rassismus, wenn diese mit weiteren Dimensionen sozialer Zugehörigkeit verflochten sind. Sie können aufgrund der (zugeschriebenen) Religionszugehörigkeit und race/Ethnizität erfolgen. Sie können aber auch mit weiteren sozialen Differenzkategorien, die diskriminierende Ausschlüsse nach sich ziehen, wie Geschlecht, Sexualität, Geschlechtsidentität, Alter, Befähigung oder Aufenthaltsstatus verflochten sein. Diese Art der Verschränkung unterschiedlicher Diskriminierungserfahrungen und Lebensrealitäten wird mit dem Begriff ‚Intersektionalität‘ beschrieben und gehört zum Alltag der Beteiligten.

Was bedeutet es also für muslimische Geflüchtete, gleichzeitig antimuslimischen Rassismus und Homophobie zu erleben – auch in vermeintlich „aufgeklärten“ und liberalen Räumen? Welche Hürden bestehen in der Pflege älterer Muslim:innen? Welche Ausschlüsse erfahren trans Muslima in Behörden? Wie gehen Betroffene von Mehrfachdiskriminierungen schließlich mit diesen vielfältigen Hürden um und welche Ressourcen mobilisieren sie, um diesen mit Resilienz zu begegnen?

Der Vortrag verdeutlicht die Potentiale und Herausforderungen von intersektionalen Lebensrealitäten und zeigt Umgangsstrategien des Allyship (Verbündet-Seins) auf, die für ein solidarisches Zusammenleben in einer superdiversen Gesellschaft nötig sind.
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