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Schulfront - Film und Gespräch
Eine Schule an der eine unbekannte Zeichenschrift gelehrt wird. Ein schweigsamer neuer Schüler erscheint und wird von Ines, der Schulsprecherin in Empfang genommen. Sie beobachtet ein unerklärliches Leuchten an seinem Rucksack, und redet sich ein, es entspringe ihrer Einbildung. Später verfällt eine Schülerin, die mit dem Neuen Kontakt hatte, in einen beunruhigenden Krankheitszustand und alle verdächtigen den Fremden.

In einem Schulgebäude entrollt sich ein Kammerspiel, welches Fragen zum aktuellen Zeitgeschehen aufwerfen soll.

Die räumliche Begrenzung der Quarantäne, unsichtbare und globale Bedrohungen des Virus sind Anstoßpunkte für die Filmerzählung. Anstatt jedoch explizit Bezug zur Gegenwart zu nehmen, wird eine fiktionale Situation erschaffen, um über die Viralität zu reflektieren. Der Reiz an der Fiktion liegt dabei im metaphorischen Umgang mit neuartigen Phänomenen und deren unterschwelligen Auswirkungen auf zwischenmenschliche Verhältnisse.

Im Zentrum der Handlung steht das Motiv der räumlichen Isolation. Das spiegelt sich im Setting der Schule, die mitsamt Schüler*innen von der Außenwelt abgeriegelt wird wider. Dabei wird besonderes Augenmerk auf das Verhältnis von Innen nach Außen gelegt. Es geht um das Eingesperrt sein, während das Außen ohne das eigene Zutun seinen Lauf nimmt und zugleich das Innen für die Eingeschlossenen zu einer Bühne neuer Konflikte wird.

Team

Drehbuch und Regie: Luca De Sousa Oliveira
Produktion und Assistenz: Lion Sauterleute
Kamera: Vanessa Opoku
Kostüm: Rabea Ter Braak und Laura Fischinger
Sound: Vitiko Schell
CGI-Animation: Alexander Pannier
Betreut und Gefördert wird das Projekt von der Kunstschule Sauterleute, Leutkirch
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